susannebritz       Statement
 

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1    Meine Arbeit geht von Räumen aus und inszeniert sich in Räumen.
2    Meine Arbeitsweise ist prozesshaft, sie strukturiert sich in Prozessen, sie reflektiert Prozesse
      und öffnet sich in Prozessen.
3    Zeichnen und Fotografieren sind zwei Seiten einer künstlerischen Position, zwischen diesen zwei Medien
      gibt es zahlreiche Schnittstellen.
4    Zentrales Anliegen meiner Arbeit ist es Modelle zu veranschaulichen - so gibt es zitierte und inszenierte
      Modelle, gezeichnete und überzeichnete Modelle, fotografierte und projizierte Modelle - schließlich performative Modelle.
5    In einem Prozess windet sich die Arbeit dialektisch durch Basisthemen bzw. Anschauungsformen wie Innen -  Außen,
      Organisch - Anorganisch, Positiv - Negativ, Zeichnung - Fotografie.
      [2012]

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Zeichnen bedeutet für mich zu formulieren und hierbei den realen
mit dem virtuellen,  den Innen- mit dem Außenraum zu verknüpfen.
Zeichnen bedeutet, visuell und zugleich auch dialektisch zu denken.
Hierzu werden serielle Prozesse in Gang gesetzt und ganze Räume
zu zeichnerisch-fotografischen Installationen verwoben.

To draw means to formulate and also means to combine real and
virtual spaces, to combine internal and external spaces with each other.
To draw means to think visually and at the same time dialectically. For
this kind of taking inventory, serial processes are being set in train, and
whole spaces are being interwoven in order to create graphic installations.
[2008]